Reis kochen, aber richtig

Reis zu kochen ist einfach, sagen die einen. Reis zu kochen ist schwierig, behaupten die anderen. Dass es sich um ein Grundnahrungsmittel in vielen Regionen der Welt handelt, deutet bereits an, dass das Kochen nicht allzu problematisch sein kann. Man muss halt nur wissen, wie man es macht. Die einen bevorzugen Kochbeutel, die anderen einen Reiskocher, wiederum andere kochen ganz normal in einen Topf mit Wasser. In diesem Artikel beschrieben werden, wie Reis perfekt gekocht wird. Das Prinzip lässt sich sowohl auf das große Kochen per Topf anwenden als auch mit einem Reiskocher. Keine Rolle spielt dabei, für was für eine Art von Reis man sich entscheidet. Unterschieden werden muss allerdings zwischen Langkorn und Rundkorn.

Reis kochen mit der ganz einfachen Methode

Wer Reis kochen will, muss diesen vorbereiten. Dies geht natürlich nicht, wenn man sich für einen Kochbeutel entscheidet. In diesem Falle ist man die Angaben auf der Verpackung, lässt meist Wasser kochen, gibt Salz hinzu und dann den Beutel. Und nach einigen Minuten holt man diesen wieder aus dem Wasser und der Reis ist fertig. Wer kulinarisch interessiert ist, geht nicht auf diese Art und Weise vor, so praktisch sie auch sein mag.

Reis kochen: Die Vorbereitung und die Ausführung

Ob Reis per Reiskocher (Reiskocher Test) oder in einem normalen Topf gegart wird, ist bei der perfekten Zubereitung gar nicht so relevant, wie es im ersten Moment erscheint. Allerdings nur dann, wenn die nächsten Schritte tatsächlich so ausgeführt werden, wie sie nachfolgend beschrieben sind. Natürlich könnte man auch einfach wie bei Nudeln Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzugeben und dann den Reis. Und der ist halt irgendwann gar.
Am besten beginnt man damit, den Reis in eine Schüssel zu geben. Er wird mit Wasser gespült. Das bedeutet, dass Wasser hinzugegeben wird und immer wieder ausgekippt, bis es klar ist. Der Reis sondert Stärke ab und diese trübt das Wasser. Ein bisschen Geduld ist hier notwendig. Ist der Reis nach diesem ersten Schritt „fertig“, um es einmal so zu formulieren, wird Salz hinzugeben. Und natürlich kommt jetzt wieder Wasser in den Topf. Es darf nur so viel sein, dass dieses ungefähr einen Finger breit über den Reiskörnern liegt. Wer mag, gibt jetzt bereits ein Stück Butter hinzu, für den Geschmack. Der Reis kocht nur wenige Minuten. Danach nimmt man ihn, wenn in einem Topf gekocht wird, vom Herd. Das Wasser ist verdampft. Man könnte weitere Butter hinzugeben oder Gewürze. Über den Topf kommt nur ein Küchentuch und der Deckel des Topfes. Dann wird der Reis fertig gedämpft. Entweder auf ganz niedriger Flamme, doch dann könnte alles anbrennen. Oder man stellt den Topf an die Seite. Nach ungefähr 10 bis zu 15 Minuten ist er gar und kann gegessen werden, In einem Reiskocher erfolgen alle diese Schritte automatisch. Diese Kocher geben an, wenn der Reis fertig ist. Die Zeitdauer ist normalerweise etwas länger. Ein kleiner zusätzlicher Hinweis: In einem echten Kocher für Reis entsteht eine Kruste, was zu einer Art von Reiskuchen führt.

Reis für Sushi

Etwas anders vom Prinzip her ist der Ablauf beim Reis für Sushi. Wobei hier meist der Kocher gewählt wird und die Reihenfolge identisch ist. Aber dieser Reis wird danach ausgebreitet und die weiteren Zutaten werden erst zu dem Zeitpunkt hinzu gegeben, wenn er kühl ist. Spezielle japanische „Geräte“ wie eine Bambusmatte kommen zum Einsatz. Der Reis klebt, es handelt sich also um eine spezielle Sorte.

Risotto kochen

Risotto ist eine italienische Spezialität mit Reis. Es gibt unzählige Rezepte. Die Besonderheit an der Zubereitung ist, dass der Reis zuerst kurz zum Beispiel in Butter oder Olivenöl gegart wird, ehe Brühe hinzugeben wird. Aber jeweils nur so viel, dass der Reis bedeckt ist. Und dann rührt der Koch. Und zwar so lange, bis die Flüssigkeit aufgebraucht ist. Es wird neue Brühe hinzu gegeben. Dieser Schritt muss mehrfach wiederholt werden. Das kann sich bis zu einer halben Stunde hin ziehen. Die weiteren Zutaten unterscheiden sich je nach Rezept. Bereits am Anfang könnte ein anderer Ansatz gewählt werden. Zwiebeln, Schalotten, Wein, Safran, vieles mehr ist hier vorstellbar.

Milchreis und weiteres

Milchreis ist eine beliebte Süßspeise. Dieser Reis wird etwas anders gekocht, als zuvor beschrieben. Meist wird Milch genommen und wenn der Reis nach einigen Minuten gar ist, werden zum Beispiel Zucker und Zimt hinzugeben. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Risotto. Es muss lange gerührt werden. Gegessen wird dieser Reis meist kühl. Wenn er fertig gekocht ist, wird er in eine Schüssel gefüllt und in den Kühlschrank gestellt.

Ein Fazit zum Thema Reis kochen

Wie zuvor angedeutet, gibt es nicht nur mehrere Sorten von Reis, mehrere Arten der Zubereitung und verschiedene Möglichkeiten, diese Beilage einem schmackhaften Rezept beizuführen. Man muss allgemein wissen, dass Reis ein gut schmeckendes Nahrungsmittel sein kann. Natürlich muss er dazu gewürzt sein. Salz ist nicht alles. Das Risotto Milanese wird mit Safran zubereitet. Bei jedem Risotto ist die Brühe entscheidet. Und ein Stück Butter an einem ganz normalen Reis, der als eine Beilage auf dem Teller liegt, kann im wahrsten Sinne des Wortes nicht schaden. Auf der anderen Seite muss niemand Butter nehmen. Es gibt schließlich genügend Veganer heutzutage. Klar sein sollte: Wasser und Salz sind die Grundzutaten, so viel kann an dieser Stelle noch einmal betont werden. Je besser man Reis zubereitet, desto besser schmeckt er. Der Grund, weshalb viele Menschen Reis nicht gerne essen, ist die nicht ideale Zubereitung. Zu weich darf das Korn natürlich nicht sein, dann wird es matschig. Also ist auch die Zeit wichtig, die beim Kochen eingehalten wird. Das ist der Vorteil des Dämpfens, wie es in diesem Artikel beschrieben worden ist. Das Korn wird nicht zu weich. Irgendwann ist kein Dampf mehr im Topf oder im Kocher, dann wird der Reis kalt. Aber man kann ihn ja wieder aufwärmen. Zum Beispiel in einer Pfanne. Das ist eine weitere Methode der Zubereitung.

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